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Irgendwas mit 5

Influencer-Marketing – BGH-Urteile, neues Gesetz, und was das für Blogger bedeutet
Mal wieder, oder besser gesagt, immer noch Verwirrung um die Kennzeichnung von Werbung. Es geht hierbei vor allem um die Frage, wann Influencer selbst erworbene Produkte kennzeichnen müssen ( „Werbung wegen Markennennung“). Ich fasse mal kurz zusammen:
- Bezahlte Werbung muss immer gekennzeichnet werden. Dabei ist es egal, ob die Bezahlung mit Geld oder einem Produkt erfolgt. Und ja, auch eine Pressereise gilt als Bezahlung.
- Wer rein lobend über ein Produkt berichtet, macht Werbung, und muss es dementsprechend kennzeichnen – egal ob selbst gekauft oder nicht.
- Das Taggen einer Marke im Bild (Instagram) ist noch keine Werbung. Wird ein Link zum Hersteller im Text gepostet, ist es Werbung.
- Schwammig: Keine Werbekennzeichnung ist erforderlich, wenn der Werbecharakter anhand der Umstände erkennbar ist. Wie genau diese Umstände aussehen könnten, wurde nicht definiert.
Mehr dazu in diesem Artikel.
Wie wird man eigentlich Bloggerin?
Immer und immer wieder erreicht mich diese Frage. Leider ist das nicht mit zwei Sätzen erklärt. Würde ich mich jeder Anfrage persönlich widmen, so käme ich letztendlich nicht mehr zum Bloggen. Dennoch hat sich meine Bloggerfreundin Patricia von Moms Blog die Arbeit gemacht, und ihre Erfahrungen und Tipps in einem ausführlichen Blogpost zusammengefasst. Was ihr schon immer übers Bloggen wissen wolltet, aber nie zu fragen wagtet. Hier erfahrt ihr es.
Neu in meinem Bücherregal
Wie nennt man es, wenn man 5 Bücher mit in den Urlaub nimmt und keines zu Ende liest? Faul! Und dumm, denn ich musste die Bücher natürlich im Koffer mitschleppen und der war dadurch um ein Vielfaches schwerer. Aber egal, dafür hatte ich mehr mit meiner Wanderlust zu tun, da kann man abends nur noch ins Bett fallen und den Büchern auf dem Nachttisch müde zulächeln.
Die Rezensionen kommen dann also im nächsten Impulse40up! Bis dahin habe ich eure Leseempfehlungen, nach denen ich auf Instagram gefragt hatte, alle in meinem Shop verlinkt. Schaut mal rein und viel Spaß beim Stöbern!
Neue (alte) Serien
Loki (auf Disney+)
Wer im Internet unterwegs ist kommt an Loki nicht vorbei. Es vergeht kein Tag, an dem mir der Marvel Gott des Schabernacks nicht mit seinem gehörnten Helm in die Timeline gespült wird. Und ich meine, hey, meine Follower sind über 40 Jahre alt und schwärmen für die Serie LOKI, beziehungsweise den britischen Darsteller Tom Hiddleston. Da konnte ich nicht anders und habe mir die vielbeschwärmte Serie angesehen. Und ja, es ist unterhaltsam. Wenngleich auch etwas enttäuschend. Ich kann gar nicht mal sagen warum. Es lag nicht an Tom Hiddleston. Er spielt die Rolle charismatisch, wirft sein gelocktes Haar beeindruckend schwungvoll in den Nacken und wer sein Lächeln nicht mag, dem ist sowieso nicht zu helfen. Es lag auch nicht an Owen Wilson, dem die graue Kurzhaarfrisur sensationell gut steht. Ich denke, mir fehlte ein Quäntchen mehr Humor aus den Marvel Filmen. Vielleicht lag es auch am Trailer, der bereits alle guten Szenen beinhaltete. Egal, ich werde mir wohl trotzdem die Fortsetzung ansehen, denn hey: Tom Hiddleston!
Nine Perfect Strangers
Nicole Kidman. Melissa McCarthy. Zwei Frauen, die eigentlich der Garant für gute Unterhaltung sind. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob die Serie ganz grandios wird, oder es nicht über “nett” hinausschafft. Zum Inhalt: Nine Perfect Strangers” folgt neun sehr verschiedenen Menschen, die in Tranquillum House ankommen, einem geheimnisvollen Wellness-Retreat, das “totale Transformation” verspricht. Nach und nach verfallen die Gäste dem Zauber der rätselhaften Masha, die vor nichts zurückschreckt, um sie zu heilen. Vielleicht liegt es zum Einen an der seltsamen und billig wirkenden Perücke, die man Nicole Kidman verpasst hat (WARUM?), sowie an ihrer starren Mimik. Dabei sind die Grundidee und athmospärische Umsetzung grandios. Warten wir ab, wie es weiter geht.
Sex Education, Staffel 3 (Netflix)
Es gibt sie. diese Frauen, die im Alter immer charismatischer werden und um einiges besser aussehen, als in ihrer Jugend. Gillian Anderson ist so ein Fall. Mein Gott, ist diese Frau gut gealtert! Und sie strahlt eine dermaßen kühle Erotik aus, dass man ihr die Rolle der Sexualtherapeutin ohne mit der Wimper zu zucken abnimmt. Ich gestehe, ich schaue diese Serie allein wegen Gillian Anderson. Der Rest ist unterhaltsam. Zum Inhalt: Der 16-jährige Otis ist der Sohn einer bekannten Sexualtherapeutin, hat selbst aber noch nicht viele Erfahrungen sammeln können. Zusammen mit seiner rebellischen Mitschülerin Maeve beginnt er, in der Schule Sexualtherapiestunden anzubieten.
Gendern schafft mehr Probleme als es löst
Diese unbeliebte These vertritt Constantin van Lijnden, und ich stimme ihm zu. Sachlich und anschaulich zeigt er in dem Video, dass Gendern mehr Probleme schafft als löst. Als Germanistin hätte ich nicht schöner argumentieren können. Im Herzen halte ich es wie Elke Heidenreich, die über das Gendern sagte:
Wenn ich sage Menschen, meine ich Menschen. Wenn ich Künstler sage, meine ich alle Künstler, die Künstler sind, auch die Frauen. Dieses feministische Getue in der Sprache geht mir furchtbar gegen den Strich. Das ist alles ein verlogener Scheißdreck.
So darf natürlich nur eine Elke Heidenreich reden, die in ihrem Leben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen hat. Aber ich gebe ihr Recht. Gendern schafft keine Emazipation und keine Gleichheit. Im Gegenteil. Es schließt viele Menschen von der Kommunikation aus, da es Sprache unnötig kompliziert und unlesbar und unsprechbar macht. Im Video gibt es dafür sehr schöne Beispiele. Man stelle sich jemanden vor, der Deutsch lernen muss. Das Gendern würde unsere Sprache nahezu unlernbar machen und die Integration vieler Menschen unnötig erschweren. Aus diesem Grund werde ich auch zukünftig auf das Gendern mit Gendersternchen, Doppelpunkt, Unterstrich, Schrägstrich oder Binnen-I verzichten, liebe Leserinnen und Leser. Und jetzt schaut euch bitte dieses Video an. Und dann schreibt gerne in die Kommentare, wie ihr es mit dem Gendern haltet.
Stay strong. Stay healthy. Care for yourself!
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Hallo,
Gendersternchen, Doppelpunkt, Unterstrich, Schrägstrich oder Binnen-I………..die Angewohnheit, anders zu reden oder zu schreiben zieht nicht automatisch anderes Denken und Verhalten nach sich und führt die Geschlechtergleichstellung ins Absurde. Elke Heidenreich hat es schon deutlich in Worte gefasst und ich kann mich dem nur anschließen.
Ich kenne bisher keine Frau, die sich dadurch mehr gesehen und mehr berücksichtigt fühlt.